«Akzeptanz grösser als erwartet»: Organisator zieht positive Bilanz nach Pride-Event
«Akzeptanz grösser als erwartet»: Organisator zieht positive Bilanz nach Pride-Event

«Akzeptanz grösser als erwartet»: Organisator zieht positive Bilanz nach Pride-Event

Luzerner Zeitung

«Akzeptanz grösser als erwartet»: Organisator zieht positive Bilanz nach Pride-Event

HostLuzerner Zeitung
Datum der Veröffentlichung21.08.2021, 19:33 Uhr
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Author*inRedaktion Zentralplus

Rund 90 bis 100 Personen interessierten sich am Samstag für den Auftritt des Vereins Pride Zentralschweiz auf dem Dorfplatz in Stans

Eigentlich hätte dieses Jahr im September die erste Pride der Zentralschweiz in Luzern stattfinden sollen. Sie wurde jedoch coronabedingt verschoben. Als Ersatzprogramm stellt die Organisation Pride Zentralschweiz diverse andere Veranstaltungen auf die Beine. Der erste Event unter dem Motto «Pride goes Country» fand am Samstag auf dem Dorfplatz in Stans statt. Vereinspräsident Christian Sprenger zieht im Interview Bilanz.

Christian Sprenger, Präsident der Pride Zentralschweiz
Christian Sprenger, Präsident der Pride Zentralschweiz Bild: PD

Was war das Ziel hinter dem heutigen Anlass in Stans?

Christian Sprenger: Getreu dem Motto «Pride goes Country» wollen wir in der Zentralschweiz in die ländlichen Regionen gehen und mit der Bevölkerung vor Ort in Kontakt kommen. Einerseits möchten wir dadurch Aufklärungsarbeit betreiben, um mehr Akzeptanz für queere Personen zu schaffen. Andererseits sollen auch ebendiese Menschen wissen, dass wir für sie da sind und ihnen beim Outing und Ausleben ihrer sexuellen Identität zur Seite stehen.WERBUNG

Wie lautet Ihr Fazit nach dem heutigen Tag?

Unsere Erwartungen wurden erfüllt. Der Stand auf dem Dorfplatz war gut besucht, zwischen 90 und 100 Personen kamen vorbei. Viele von ihnen zeigten sich offen und es ergaben sich angenehme Gespräche.

Gab es denn auch kritische Stimmen, oder wurden Sie gar angefeindet?

Selbstverständlich gab es auch Personen, die mit unseren Ansichten nicht einverstanden waren. Aber niemand hat uns beschimpft, die Diskussion blieb auf einer sachlichen Ebene. Insgesamt konnte ich am heutigen Tag feststellen, dass die Akzeptanz für die Anliegen der LGBTIQ-Community auch auf dem Land sehr gross ist – grösser als ich es erwartet hatte. (jus)

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